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Europäische Union Intro

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Die Europäische Union hat im Zuge ihres Integrationsprozesses mehr und mehr Kompetenzen in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik wie auch der Umweltpolitik erhalten. Durch die Erweiterung um zehn Staaten am 1. Mai 2004 wird die globale eigenständige Rolle der Union noch verstärkt. Gleichzeitig steigt auch der Anspruch an das außenpolitische Profil der EU. Mittels verschiedener Prozesse der Strategiebildung sucht die EU diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Krisenprävention, die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung und die Schaffung regionaler Stabilität sind Kernelemente des außenpolitischen EU-Handlungsrahmens. Im Folgenden werden die verschiedenen Aktivitäten der EU vorgestellt und auf zentrale Dokumente und Prozesse verwiesen.

Im April des Jahres 2001 hat die Europäische Kommission eine Mitteilung zum Bereich der Konfliktprävention vorgelegt. In der Mitteilung begutachtet die Kommission die wesentlichen Instrumente der Konfliktprävention sowie des zivilen Krisenmanagements und gibt Empfehlungen für nächste politische Schritte in diesem Bereich. Als Querschnittsbereiche, die innerhalb eines umfassenden konfliktpräventiven Ansatzes berücksichtigt werden müssen, werden neben dem Drogenhandel oder Kleinwaffen auch die Bereiche des Managements von und des Zugangs zu natürlichen Ressourcen sowie der zunehmenden Umweltdegradation genannt. Als besonders sensible Probembereiche gelten die Nutzungsrechte von grenzüberschreitenden Flussgebieten und der illegale Handel mit Diamanten. Die zunehmende Umweltdegradation soll durch verstärkte Kooperation in bilateralen und regionalen Partnerschaftsprogrammen sowie im Rahmen von internationalen Umweltabkommen bekämpft werden.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Themenseite "Conflict Prevention & Civilian Crisis Management" der Kommission.