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| Privatsektor Intro |
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Von dem Ausbruch akuter Konflikte sind nicht nur verschiedene Bevölkerungsgruppen betroffen, sondern auch die ansässigen Unternehmen. Zerstörung von Investitionen und Infrastruktur, Zusammenbruch der Märkte und Handelspartnerschaften, Flucht und Vertreibung der Arbeitnehmer sind Phänomene von Konflikten und umweltinduzierten Krisen, die sich direkt auf Unternehmen in instabilen Regionen auswirken. Fast alle Wirtschaftszweige haben daher ein deutliches Interesse an einem stabilen und friedlichen Umfeld für ihre Aktivitäten. Umgekehrt fördert das Zusammenspiel aus wirtschaftlichem Wachstum, gesellschaftlicher Entwicklung und einer gesunden Umwelt den Frieden und die nachhaltige Entwicklung in einer Region. Hierfür sind ferner Aspekte wie geeignete Investitionen und verantwortungsbewusste Unternehmensführung zentral. Während die Rolle des Privatsektors in Konflikten international kritisch betrachtet wird, bestehen zunehmend auch Bestrebungen, das Potenzial der Wirtschaft in der Konfliktprävention zu stärken. In den letzten Jahren sind diverse Transparenzinitiativen, Selbstregelungsmechanismen sowie Partnerschaften zwischen NROs, Regierungen und der Privatwirtschaft (PPPs) entstanden, die den wichtigen Akteur der Wirtschaft in bestehende staatliche und nicht-staatliche Maßnahmen integrieren und so dazu beitragen, Konflikte zu vermeiden oder einzudämmen.
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