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Konfliktbearbeitung Intro

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Zur Überwindung der strukturellen Ursachen gewaltsamer Konflikte und damit der Schaffung von Rahmenbedingungen für eine friedliche und gerechte Entwicklung bedarf es einer langfristig und breit angelegten Friedensentwicklung und Friedensförderung. An diesen Prozessen sind unterschiedliche staatliche und nicht- staatliche, nationale und internationale Akteure und Gruppen beteiligt, deren Ansätze zur Prävention und Bearbeitung von Ressourcenkonflikten im Folgenden vorgestellt werden sollen.

Im Bereich der Konfliktprävention und Konfliktbearbeitung existiert eine ganze Reihe von Ansätzen. Neben langfristig angelegten Aktivitäten, die zu einer Reduzierung struktureller Spannungen beitragen können (siehe hierzu auch die Bereiche Umweltaußenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit) sind Ansätze zur Verhinderung des Ausbruchs oder der Wiederholung von Gewalt (Krisenprävention), kurz- und mittelfristige Aktivitäten zur friedlichen Überwindung von Sach- und Beziehungskonflikten zwischen Konfliktparteien (Konfliktbearbeitung) bis hin zu kurzfristigen Maßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Eskalation oder Ausbreitung eines bestehenden gewaltsamen Konfliktes (Konfliktmanagement) zu nennen. Die systematische Erforschung der konkreten Zusammenhänge zwischen Ressourcenschutzkooperationen, Entwicklungszusammenarbeit und direkter Konfliktbearbeitung bzw. Konflikttransformation steht noch am Anfang. Dies kann auch darauf zurückgeführt werden, dass in der Realität Entwicklungszusammenarbeit wie Umweltpolitik in ihrer Problemlösungskompetenz leicht überfordert werden, wenn es sich um akute Konflikte handelt. Erste Ansätze werden im Folgenden vorgestellt.