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By POKAMOM Payday loans

Spätestens mit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Umweltverschmutzung kein rein nationales, sondern ein globales Thema ist, das nur in internationaler Zusammenarbeit bearbeitet werden kann. Mit dem Begriff der nachhaltigen Entwicklung sowie der Verabschiedung der Konventionen zum Schutz des Weltklimas und der biologischen Vielfalt hat die Konferenz von Rio Vorgaben für staatliches Handeln entwickelt, die in immer stärkerem Maße außenpolitische Strukturen und Entscheidungsprozesse beeinflussen. Zudem spiegelt dieser Bereich die zunehmende Konvergenz von Außen-, Umwelt-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik wider.
Der Bereich der Umweltaußenpolitik weist damit verschiedene Schnittstellen zu anderen außenpolitischen Bereichen auf, etwa zur Handels-, Entwicklungs- oder Sicherheitspolitik. Internationale Umweltdiplomatie, bilaterale Umweltzusammenarbeit wie auch Umweltpolitik als Beitrag zur regionalen Stabilität umfassen neben klassischen außenpolitischen Akteuren auch zunehmend zivilgesellschaftliche Akteure und privatwirtschaftliche Unternehmen. Diese 'neue' Akteurskonstellation verdeutlichen auch die Ergebnisse des Gipfels für nachhaltige Entwicklung (WSSD), der 2002 in Johannesburg stattfand. Neben der Umsetzung der Vorgaben internationaler Umweltregime sowie der Millennium Development Goals wurden eine Vielzahl von Partnerschaften vereinbart, um eine nachhaltigen Entwicklung zu erreichen. Diese Partnerschaften umfassen staatliche, zivilgesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure sowie internationale Organisationen.