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Mineralien & Bergbau Intro

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In der Vergangenheit hat die Entdeckung und Erschließung von wertvollen Ressourcen wie Mineralien, Erdöl oder (Edel)Hölzern gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern oftmals zu Umweltverschmutzung und negativen Entwicklungen geführt. Wie die Debatte um den "Ressourcenfluch" zeigt, sind die Auswirkungen auf diese Länder enorm. Nicht nur werden die Volkswirtschaften einseitig auf den Export der Rohstoffe ausgerichtet und dadurch enorme Abhängigkeiten von Entwicklungen auf dem Weltmarkt in Kauf genommen. Oftmals kommen die Erträge aus der Wertschöpfung dieser Ressourcen auch nicht der gesamten Bevölkerung zugute, sondern fördert die Bildung korrupter Eliten und wird teilweise zur Finanzierung von Konflikten und Bürgerkriegen genutzt.

 

Um diesen negativen Trends entgegenzuwirken, existieren mittlerweile eine Reihe von Ansätzen. Diese zielen darauf ab, die Transparenz der Ressourcenströme zu verbessern, Umwelt- und Sozialstandards zu etablieren, die Beteiligungsrechte der lokalen Bevölkerung zu stärken oder die Erträge zur Verbesserung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstands einzusetzen. 2002 wurde beispielsweise die „Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie“ (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI) ins Leben gerufen. EITI soll dazu beitragen, die Transparenz der Geldströme bei der Förderung von Erdöl, Erdgas und weiteren Rohstoffen zu erhöhen. Im Idealfall kann auf diese Weise gewährleistet werden, dass die Einnahmen in die öffentlichen Haushalte gelangen und zur Stärkung des Bildungs- und Gesundheitssystems verwendet werden.